Microsofts Messenger-Weihnachtsmann in Sex-Affäre
Einem Leser von The Register war aufgefallen, dass seine 11 und 13 Jahre alten Töchter von Microsofts Santa Bot äußerst unpassende Antworten erhalten hatten, obwohl es in der eigentlich harmlosen Unterhaltung mit den Kindern ums Pizza-Essen ging. Auf einmal erhielten die Kinder die Antwort, dass der Bot Unterhaltungen über Oralsex ja sehr nett fände, sich aber doch lieber über etwas anderes unterhalten wolle.
Microsoft ergriff nach Bekanntwerden der Ausfälligkeiten seines Messenger-Weihnachtsmanns umgehend Maßnahmen. Man nahm das Angebot kurzerhand vorläufig vom Netz um Veränderungen vorzunehmen. Zwischenzeitlich wollte das Unternehmen die anzüglichen Bemerkungen aus dem automatisierten Script entfernt haben.
Später entschied man sich jedoch, den Santa Bot nicht mehr anzubieten. Mittlerweile waren viele Internet-Nutzer auf die Probleme mit dem Angebot aufmerksam geworden und hatten dies zum Anlass genommen, dem Messenger Bot weitere zotige Bemerkungen oder gar Äußerungen sexuell anzüglicher Art zu entlocken.
Eigentlich soll der Messenger-Weihnachtsmann die Nutzer in ein Frage-Antwort-Spiel verwickeln, bei dem der Besucher seinen Elfen hilft, die Vorbereitungen für die Auslieferung der Geschenke an Heiligabend zu treffen. Stattdessen antwortete die Software auf verschiedene eher harmlose Fragen mit dem Hinweis, dass der Nutzer ein "dreckiger Bastard" sei.
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