Vista: Microsoft ändert Programm für Sofortupgrade
Bisher erhielten die Kunden beim Kauf einer höherpreisigeren Vista-Version über Anytime Upgrade immer nur einen "digitalen" Produktschlüssel, während die Installationsmedien über den Postweg geliefert wurden. Mit dem neuen Key konnte dann von der Vista-DVD die neu erworbene, teurere Version installiert werden, schließlich enthält diese alle Ausgaben.
Künftig sollen die Produktschlüssel nach dem Kauf über das Internet nicht mehr in digitaler Form vertrieben worden. Stattdessen müssen Kunden, die das Angebot nutzen wollen, ab dem 20. Februar entweder ein Windows Anytime Upgrade Kit bei einem Händler erwerben, oder diesen auf dem Postweg von Microsoft beziehen. Der Kit enthält dann neben der Vista-DVD auch den Produktschlüssel.
Grund für die Änderungen sind nach Angaben von Microsoft Rückmeldungen von Kunden, die sich gewünscht hatten, lieber den üblichen 25-stelligen Produktschlüssel verwenden zu können. Zusammen mit der Installations-DVD sei dies eine bessere Auslieferungsmethode als die Kombination aus DVD und "digitalem" Produkt-Key.
An den Preisen wird sich vorerst nichts ändern. So wird zum Beispiel beim Upgrade von Windows Vista Home Basic auf Windows Vista Ultimate weiterhin ein Preis von fast 254 Euro fällig. Für deutsche Kunden ist das Programm also ohnehin eher unattraktiv, weil zum Beispiel Windows Vista Ultimate als Systembuilder-Version schon zu Preisen ab rund 140 Euro erhältlich ist.
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