Britische Provider müssen reale Bandbreiten angeben
Einer neuen Regelung muss die Angabe "bis zu x Megabit pro Sekunde" durch eine realistische Schätzung der bereitstehenden Bandbreite ersetzt werden. Kunden erhalten außerdem die Möglichkeit, unverzüglich in einen niedrigeren Tarif zu wechseln, wenn die versprochene Geschwindigkeit nicht erreicht wird.
Die Ofcom forderte die Provider außerdem auf, mehr in die Steigerung der bereitstehenden Bandbreite zu investieren. Auch die Ausbildung der Mitarbeiter soll ausgebaut werden, damit diese Kunden besser über die möglichen Geschwindigkeiten informieren können.
Die Regulierungsbehörde bemängelte, dass den Kunden aktuell meist zu hohe Bandbreiten versprochen werden. Wegen der Qualität der Netze und der Entfernung zum ersten Einwahlknoten sinkt die Geschwindigkeit oft beträchtlich. Tests hatten zuletzt gezeigt, dass bei 8-Megabit-Zugängen ein Durchschnitt von lediglich 2,8 Megabit pro Sekunde erreicht wurde. Zeitweise standen sogar nur 0,9 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.
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Christian Kahle
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