Chinesische Trojaner auf Behörden-PCs entdeckt
Die Rechner im Bundeskanzleramt, im Wirtschaftsministerium, sowie im Forschungsministerium und im Auswärtigen Amt seien in den vergangenen Monaten mit den Spionageprogrammen infiziert worden, so die Behörden.
Wie der Spiegel weiter berichtete, hätten die chinesischen Hacker darüber hinaus versucht, noch weitere Regierungsrechner mit Trojanern zu infizieren. Dies sei jedoch nicht gelungen. Seit der Infizierung der Computer habe man bereits den Abfluss von mehr als 160 GByte an Daten verhindert, so die Behörden.
Der Verfassungsschutz geht derzeit davon aus, dass die Angriffe auf Hacker der chinesischen Volksbefreiungsarmee zurückgehen. Damit wäre der chinesische Staat für die Angriffe verantwortlich. Die chinesische Botschaft in Berlin dementierte diese Anschuldigungen jedoch und sprach von einer "verantwortungslosen Spekulation ohne jede Beweisgrundlage".
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