Ehemalige BenQ-Mitarbeiter erhalten Geld von der EU
Wie Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) erklärte, soll das Geld in erster Linie dazu verwendet werden, um den ehemaligen Mitarbeitern Weiterbildungen zu ermöglichen. Auch Zuschüsse für Existenzgründungen oder Umzüge sollen jedoch gezahlt werden. Erste Auszahlungen werden für Anfang 2008 erwartet.
"Dies ist eine gute Nachricht für die Betroffenen in Nordrhein- Westfalen und auch in Bayern", so Müntefering in einem Brief an den nordrhein-westfälischen Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Die monatelangen Versuche das Unternehmen nach der Anmeldung des Insolvenzantrages zu retten, waren im Februar 2007 endgültig gescheitert (wir berichteten).
Ein erstes Maßnahmenpaket soll Medienberichten zufolge bereits am kommenden Montag starten. Davon betroffen seien 1719 ehemalige BenQ Mobile-Mitarbeiter am Standort Kamp-Lintfort, 1342 Ex-Mitarbeiter in München, sowie 242 ehemalige Angestellte in Bocholt. Das Geld selbst könne jedoch erst fließen, sobald das EU-Parlament und der EU-Rat zugestimmt haben, heißt es.
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