Preise für Arbeitsspeicher bleiben weiterhin niedrig

Hardware Da die Preise für Arbeitsspeicher seit wenigen Wochen auf dem niedrigsten Stand des Jahres sind, gingen Analysten bisher davon aus, dass sich dies in der zweiten Jahreshälfte ändern wird. Hersteller wie Samsung behaupten inzwischen aber das Gegenteil. So gehen einige Marktforscher davon aus, dass die Hersteller von Speicherchips im letzten Quartal des Jahres einen Verlust von bis zu 30,6 Millionen US-Dollar machen. Vor allem eine Übersättigung des Marktes soll an dieser Situation Schuld sein.

Die übermäßige Produktion der Speicherriegel ist auf die Markteinführung von Windows Vista zurückzuführen. Die Hersteller gingen davon aus, dass die Nachfrage nach RAM steigen wird, da das neue Betriebssystem aus Redmond mehr Speicher benötigt. Allerdings kam es nicht zu dem erwarteten Boom und die Hersteller blieben auf ihren Beständen sitzen.

So kostet ein 512 Megabyte großer DDR2-Riegel mit 667 MHz derzeit 1,31 US-Dollar pro Stück, natürlich nur für Händler. Das bisherige Jahrestief lag bei 1,75 US-Dollar. Damit ist allein in diesem Jahr der Preis um 79,4 Prozent gefallen.

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