Samsung: Preisverfall bei Speicherchips bald zu Ende

Wirtschaft & Firmen Schon seit längerem sind die Preise für Speicherchips auf einem sehr niedrigen Niveau. Für die Kunden schlagen sich die günstigen Preise für DRAM-Chips in sehr günstigen Preisen für Arbeitsspeicher nieder. Gerade jetzt lohnt also der Kauf von Arbeitsspeicher. Die Speicherhersteller selbst versuchen jedoch durch eine gedrosselte Produktion die Preise für die Speicherchips wieder in die Höhe zu treiben. Der größte Speicherchiphersteller der Welt, Samsung, erklärte nun, dass das Ende des Preisverfalls in Sicht ist - eine Preiserholung für die Branche liegt jedoch noch in weiter Ferne.

Im Gespräch mit dem Online-Dienst EDaily erklärte Lee Yun Woo, Vizedirektoriumschef bei Samsung, dass die Preise für DRAM-Speicherchips die Talsohle fast erreicht hätten. Bis die Preise für DRAM-Chips jedoch wieder anziehen, wird laut Woo noch ein bisschen Zeit vergehen.

Wie Marktbeobachter erklärten, sind die Preise für DRAM-Chips, die vor allem in Arbeitsspeicher von Computern verbaut sind, zwischen Oktober und Dezember 2007 um knapp ein Drittel gesunken. Für das laufende Jahr rechnen die Hersteller durch die günstigen Preise mit steigenden Verkäufen.
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