Emirat Abu Dhabi verpasst AMD eine Geldspritze

Wirtschaft & Firmen Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, hat das arabische Emirat Abu Dhabi einen Anteil in Höhe von 9 Prozent am Chip-Hersteller AMD erworben. Insgesamt lässt sich die staatliche Investmentfirma den Einstieg rund 700 Millionen US-Dollar kosten. Wie die FTD weiter berichtet, könnte der Einstieg der Investmentfirma Mubadala Development jedoch auf heftige Kritik seitens des amerikanischen Committee on Foreign Investment stoßen. Dieses ist für die Prüfung ausländischer Investitionen zuständig und angeblich besonders sensibel, wenn Technik-Konzerne beteiligt sind.

Auf Grund der Verluste in den vergangenen Quartalen, dürfte AMD sehr erfreut über einen neuen Investor sein. Das Geld könnte man bei AMD beispielsweise dazu verwenden, neue Entwicklungen voranzutreiben und die Vermarktung der eigenen Produkte zu verbessern.

Die Investmentfirma Mubadala Development wurde im Jahr 2002 zu dem Zweck gegründet, Beteiligungen innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate und im Ausland zu erwerben. Ob Mubadala Development in Zukunft noch weitere Anteile an AMD erwerben will ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.
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