Raubkopien immer häufiger auch im Handel erhältlich
Meist geht man davon aus, dass illegale Software vor allem über das Internet ihre Abnehmer findet. Nach Angaben von Microsoft gelangen aber auch immer mehr Fälschungen von Software-Produkten im regulären Handel. Den Käufern sei oft nicht bewusst, dass illegale Software vielleicht auch im Ladenregal stehen könnte.
Durch den Vertrieb der illegalen Fälschungen versuchen deren Hersteller laut Microsoft auch, an die persönlichen Daten von unbedarften Anwendern zu kommen, um so nicht nur am Verkauf der Software zu verdienen. Nach Angaben von PCWorld gehen die Redmonder davon aus, dass die Fälscher immer raffiniertere Methoden anwenden, um ihre illegalen Produkte an den Mann zu bringen.
Dass es überhaupt möglich ist, gefälschte Software über den regulären Handel zu vertreiben, soll vor allem darauf zurück zu führen sein, dass viele Händler beim Einkauf nicht mit der nötigen Vorsicht agieren. Oft würde die Software von Drittanbietern geliefert, die aber nicht offiziell autorisierte Wiederverkäufer sind.
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