iPhone verkauft sich in Deutschland am schlechtesten

Telefonie Bereits in der letzten Woche berichteten wir darüber, dass sich das iPhone in Europa schlechter verkauft als erwartet. Nun hat T-Mobile gegenüber seinen Mitarbeitern erstmals konkrete Verkaufszahlen genannt. Das Unternehmen ist zufrieden. "In den elf Wochen seit dem 9. November haben wir 70.000 iPhone-Verträge geschlossen, davon etwas mehr als die Hälfte mit Neukunden", sagte der T-Mobile-Chef Philipp Humm. Mit diesen Zahlen ist man durchaus zufrieden: "Das iPhone ist mit Abstand das meistverkaufte Multimedia-Endgerät im Portfolio von T-Mobile."

Allerdings scheint das Smartphone von Apple in Deutschland nicht so beliebt zu sein wie in den anderen europäischen Ländern. So gingen in Frankreich laut einem Bericht der Tageszeitung "El Pais" bereits in den ersten vier Wochen rund 70.000 iPhones über den Ladentisch. O2 will in Großbritannien innerhalb von zwei Monaten 200.000 Exemplare verkaufen. Beide Länder haben deutlich weniger Einwohner als Deutschland und damit auch weniger potentielle Mobilfunkkunden.

"Die durchschnittliche Internet-Nutzung eines iPhone-Kunden übertrifft bei weitem unsere Erwartungen. Sie liegt um das 30fache über der Nutzung des durchschnittlichen privaten Vertragskunden", erklärte Humm. Daran kann man erkennen, dass das mobile Surfen durch eine pauschale Abrechnung für viele Kunden erst richtig interessant wird.
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