Zahl der Viren übersteigt 2009 die 1-Millionen-Marke
Die Entwickler von Schadsoftware müssen derzeit immer schneller neue Viren und Exploits erfinden, da die Sicherheitsmaßnahmen bei ihren potenziellen Opfern immer weiter verbessert werden. Der finnische Sicherheitsdienstleister F-Secure nimmt nach eigener Aussage derzeit rund 25.000 Beispiele für Schadsoftware in seine Datenbanken auf - so viel wie nie zuvor.
Wie Jari Heinonen von F-Secure gegenüber Computerworld Australia sagte, bedeutet dies, dass die Zahl der Viren und Würmer somit schon zum Ende des Jahres 2008 die 1-Millionen-Marke überschreiten werde. Die Anwender selbst würden dies aber nicht zu spüren bekommen. Es gebe mehr Viren als je zuvor, doch diese würden nun anders verbreitet.
Die Virenentwickler setzen derzeit seinen Angaben zufolge verstärkt auf so genannte "Drive-by-Downloads", also das automatische Installieren einer Schadsoftware beim Besuch einer speziell präparierten Website. Auch Rootkits kommen laut Heinonen wieder in Mode - im letzten Monat wurde eine neue Version des Rootkits "Mebroot" entdeckt, der bereits vor 15 Jahren für DOS entwickelt wurde.
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