USA: Domain-Betrüger drohen bis zu 20 Jahre Haft
Der Mann hatte sich unter falschem Namen eine E-Mail-Adresse registriert, die er dann verwendete, um den Besitzern verschiedener Domain-Namen mit Klagen zu drohen, falls diese nicht innerhalb von zwei Tagen den jeweiligen Namen zur erneuten Vergabe freigeben würden. Den Streitwert hatte er mit bis zu 100.000 US-Dollar angegeben.
Bei den betroffenen Domains handelte es sich jeweils um Adressen, die den Namen bekannter Anbieter sehr ähnlich sind. Mit diesen Namen versuchen immer wieder findige "Unternehmen", unbedarfte Anwender auf ihre Seiten zu locken, und sie zum Klicken von Werbeanzeigen zu bewegen oder ihnen Schadsoftware unterzuschieben.
Der Angeklagte gab zu, die Domains für seine eigenen Zwecke nutzen zu wollen. Der Fall ist in sofern ungewöhnlich, dass Internetbetrüger nur selten versuchen, andere, nicht weniger dubiose Gestalten abzuzocken. Das tatsächliche Strafmaß dürfte deutlich geringer ausfallen, als die maximal möglichen 20 Jahre wegen Betrugs.
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