Neues Eingabekonzept: PC-Bedienung durch Pusten
Der Ansatz nutzt ein Mikrofon in Kombination mit einer speziellen Software. In einem Demonstrationsvideo zeigen die Forscher wie das Ganze funktioniert. Will man eine bestimmte Bildschirmregion anwählen, pustet man einfach in die entsprechende Richtung. Die Software wertet die dabei entstehenden Töne über das Mikrofon aus und kann so die Blasrichtung ermitteln.
Für die Kalibrierung des Systems muss eine kurze Trainingsphase absolviert werden, in der der Anwender jeweils für 3 bis 5 Sekunden in eine bestimmte Richtung pustet. Nach Auffassung ihrer Erfinder kann die "Blowable and Localiced User Interaction" (BLUI) genannte Technologie eine Ergänzung zur Spracheingabe darstellen, da sich mit ihr auch spezifische Objekte direkt steuern lassen, ohne auf ein externes Eingabgerät angewiesen zu sein.
Je nachdem, in wieviele Eingaberegionen der Bildschirm aufgeteilt wird, schwankt auch die Genauigkeit der Eingabe durch Pusten. So kann bei einer Aufteilung in 9 Quadranten eine hundertprozentige Genauigkeit gewährleistet werden, während bei 36 Bereichen "nur noch" 62 Prozent der Treffer sitzen. Wie erste Geräte aussehen könnten, bei denen BLUI eingesetzt wird, ist bisher noch unklar - schließlich handelt es sich um ein Konzept im Anfangsstadium.
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